Dienstag, Dezember 23, 2008

16.12.-23.12.08 Seacliff - Oamaru - Christchurch

Frohe Ostern und ein glückliches Halloween!
Nach dem Stadtleben in Dunedin wandten wir uns wieder dem Landleben zu, in unserem Fall ab nach Seacliff. Da verbrachten Doro, Matthias, Hanna und ich schon ein paar schöne Tage deswegen entschieden wir uns für diese Station (1 Nacht). Wir waren allerdings faul wie die Hühner und machten keinen Ausflug oder sonstwas.

Am nächsten Tag gings dann auch gleich weiter Richtung Oamaru/Kakanui wo wir im OLD BONES Backpacker eine Nacht verbrachten. Dieses Hostel ist wirklich SCHWER zu empfehlen! Haben mittlerweile 20 Backpackerhostels gesehen und das war mit Abstand das schönste und ruhigste! Die Aussicht ist tiptop, das Haus ist nigelnagelneu und perfekt auf die Bedürfnisse von Rucksacktouristen abgestimmt. Sogar gratis Wireless gabs, haben wir natürlich auch gnadenlos ausgenutzt. Hier machten wir dann nocn einen kurzen Ausflug an unseren Paua-Strand um ein paar dieser Dinger aus den Tümpeln zu fischen. Und nein, fragt bitte nicht, wir können leider keine mehr verschenken :)

Nach einer Nacht in Christchurch wo wir unser Auto loswurden fuhren wir für zwei Nächte nach Akaroa ins Onuku Farm Hostel wo wir auf gutes Wetter hofften... und bitter entäuscht wurden. So sahen wir in Akaroa nicht viel mehr als unser Zimmer von innen und das örtliche Café. Ahja, und gute Fish'n'Chips hatten wir. Beim selben mürrischen Typen wie vor zwei Jahren.

Und das wars schon vom neuseeländischen Landleben. Seit zwei Tagen sind wir nun in Christchurch, unserer neuseeländischen Endstation und Lieblingsstadt. Damit wir nicht in Tränen vergehen über unsere baldige Heimreise, füllen wir unsere Tage bis spät am Abend (bis hier Nacht wird ist bei euch schon fast Mittag).
Stellt euch bei den nächsten Aktivitäten einfach jeweils eine 40minütige Busfahrt und shoppenshoppenshoppen dazwischen vor.
Gestern Morgen fuhren wir mit einer Schweizer Gondel zum Christchurcher Hausberg und genossen die Aussicht auf die Bucht von Lyttelton (Hafen von Christchurch). Natürlich wurden wir beim Einsteigen in die Gondel wieder fotografiert und hätten für 35$ ein Paket mit unserem Foto kaufen, haha...
Die Aussicht war die Fahrt aber wirklich wert, muss man sagen. Christchurch von oben ist allerdings ziemlich unspektakulär. Flach und gross.
Am Nachmittag liessen wir uns von Gondoliere auf dem Fluss Avon durch den Park „gondeln“. Sehr gemütlich, zu empfehlen.

Heute... ja heute, heute war einer meiner besten Tage in Neuseeland. Schon in der Schweiz habe ich gehofft das ich hier noch meinen eigenen Anhänger schleifen kann (letztes mal verpennt) und SIEHE DA! Es hat geklappt! Andrea und ich haben aus Kuhhinterbeinknochen unseren eigenen Anhänger geschliffen. Fotos gibts unten.
Nachmittags besuchten wir dann das Willowbanks Wildlife Reserve. Kann man sich so als Vogelzoo vorstellen. Hat allerdings auch noch sonst diverse Viecher. Natürlich speziell auf Neuseeland zugeschnitten. Ein Wahnsinnszoo wirklich! Extrem hübsch aufgebaut, traumhafte Wanderwege, freilaufende Rehe und Wallabys (oder so, kleine Kängurus halt) und zu fütternde Aale (iiek, die haben schon Johnny Knoxville gebissen!).
Ahja, und nach zwei Monaten Neuseeland haben wir ENDLICH einen Kiwi gesehen! Grösser als gedacht diese Federknäuel.


So, das wars jetzt. In zwei Tagen gehts für uns heimwärts via Singapore...
Wir wünschen euch allen wunderschöne Weihnachten!!! Denkt an uns wenn ihr feiert – wir sitzen dann nämlich im Flugzeug :-/

liebe Grüsse aus dem Pseudoweihnächtlichen Neuseeland
Jonas & Andrea






Vielleicht habt ihrs in der Schweiz ja schon mitgekriegt, in Neuseeland wird im Februar ueber eine neue Landesflagge fuer die Sommermonaten Dez/Jan/Feb abgestimmt. Zustande kam das durch eine Initiative des Tourismus Departements. Da hier sowieso fast alle Touristen Deutsch sprechen, vorallem in Hostels (gefuehlte 80%, extremer als vor zwei Jahren) koennte man doch gleich zur Voelkerverstaendigung beitragen. Maori spricht hier sowieso kaum jemand mehr, da passt das doch wunderbar.



war zwar schlechtes Wetter, aber solche Aussichten entschaedigen



Balkon Aussicht in Seacliff



stunning... hier war ich vor zwei Jahren Paua tauchen und Doro surfen



The Old Bones Backpacker in Oamaru, SEHR zu empfehlen



hier feiern wir Weihnachten, Sumner Beach in der Ruptured Duck



Lyttelton Harbour



der Avon, wunderschoener Fluss. Fuehrt auch durch den Park - welcher Weltweit uebriegns der drittgroesste nach dem Hyde Park in London und dem NYC Central Park.



die Kanten schon weggefeilt vom Rinderknochen



Andrea beim schleifen



fast fertig



geiles Nrschild (haben ziemlich viele fotografiert)



Wallabys



wunderschoen gemachte Wege und Haeuschen fuer die Tiere im Willowbanks

Montag, Dezember 15, 2008

11.-15.12.08 Omarama – Kakanui – Dunedin

11.-15.12.08 Omarama – Kakanui – Dunedin

Hallo miteinander!
Nach Omarama gings für uns an vielen Seen und Flüssen vorbei weiter in Richtung Oamaru. War ne hübsche Strecke und das Wetter war wie so oft bei unseren Autofahrten super.
In Oamaru haben wir dann den letzten Bericht online gestellt und mal wieder ein paar Einkäufe getätigt. Danach gings in flottem Tempo weiter via „scenic coastal route“ zu unserem Backpacker bei Kakanui. Und nein, da gibts keine Kakadus, dafür Pauas. Und die scheissen einem auch nicht aufs Auto.
Der Backpacker war wiedermal ne Schaf- bzw. Alpacafarm mit einer netten Besitzerin. Und wir hatten das ganze „Haus“ für uns alleine, wunderbar :) Auch super zum am Abend die gefundenen Paua-Muscheln waschen und die stinkenden auszusortieren. Aber von Anfang an.

Am ersten Abend waren wir zu faul um zu kochen und so fuhren wir gleich wieder zurück nach Oamaru. Dort wollten wir sowieso hin, da wir die Blue Penguin Colony besuchen wollten. Ich hatte zwar noch im Kopf das der Eintritt für die Arena ziemlich teuer ist, letztes mal haben wir deswegen darauf verzichtet, schlussendlich hat es sich aber mehr als gelohnt. Die Kolonie ist am Ende einer Bucht gelegen und mehr oder weniger von Menschenhand aufgezogen. Nicht das sie die Pinguine dorthin gebracht hätten, aber sie stellen ihnen Nistplätze zur Verfügung und sorgen dafür das sie nicht gestört werden. Die kleinen blauen Viecher wissen das anscheinend zu schätzen und so wohnen und brüten nun nach gut 15 Jahren über 120 Pinguin-Paare in den Hobbit-ähnlichen Höhlen die für sie gebaut wurden. Sieht echt aus wie ein Hobbingen für Pinguine.
Nach bezahlen des Eintrits und sichern eines guten Platzes schlichen dann auch schon langsam und scheu die ersten Pingus an Land. Süüüüüüüüss!!! Klein, blau und ziemlich schreckhaft. Im Laufe des Abends schlichen ca. 200 Pinguine an Land. Immer in grossen Gruppen um sich selbst zu schützen, sie versammeln sich dann so 10-20 Pinguine im Wasser vor der Küste und schwimmen dann gemeinsam zum Strand.

Am nächsten Morgen befolgten wir dann gleich als erstes den Rat unserer Gastgeberin und machten uns bei Ebbe auf zum Paua-Suchen. Und wir wurden reichlich belohnt, weswegen wir dann am Abend und am nächsten Morgen dann gleich neue Versuche wagten. Für alle die noch nie in Neuseeland waren. Paua-Muscheln sind nach Knochen und Jadeschnitzereien DAS Mitbringsel. Man kann sie in Souveniershops für ca. 8-12$ pro Stück kaufen, und sind tief mit der Maori-Kultur verbunden. In ihren Schnitzereien setzen die Maoris Paua Stücke als Augen (Symbol für ihre Ahnen) und basteln Anhänger die man auch zu hunderten in Souvenirshops findet.

Den Rest des Tages verbrachten wir bei den Moeraki Boulders (grosse Kiesel am Strand) und beim Pinguine und Seehunde beobachten (Gelbaugen Pinguine, bisschen grösser als die kleinen blauen).
Als wir uns grade auf den Heimweg machten, fand Andrea sogar noch einen Pinguin mit zwei Chicks, so kleine braune Wuscheldinger die nur krächzen und fressen können, ziemlich süss.

Am Samstag gings dann weiter nach Dunedin, eine Stadt die von schottischen Einwanderern gegründet und geprägt wurde. Heute zeugt nur noch der beträchliche Alkoholkonsum der Einwohner, unter anderem ist die SPEIGTS-Bierbrauerei hier angesiedelt, und die diversen sogenannten „historischen“ Gebäude davon.

Hier wollten wir gestern (Sonntag) eigentlich noch die Royal-Albatross Colony besuchen. Machten wir auch, allerdings fanden wir dann, wie letztes mal, die Preise total überrissen. Sind sogar noch um 10$ auf 39$ gestiegen!!! Um ein paar grosse Möwen zu beobachten ist das schon ein wenig viel... Dafür machten wir auf dem Hinweg noch bei einem in der Uni angesiedelten Aquarium halt. Ziemlich klein, aber es war die 12$ wert – man konnte Seesterne, Muscheln und sogar Anemonen betatschen und streicheln. War mal was anderes. Ahja, und nen tanzenden Rochen haben wir auch gesehen!!!!

Heute verbrachten wir den Tag grösstenteils im Bett und im Starbucks. Ein wenig Strand und zwei Burger. Das wars so in etwa. Ouh ouh, und die steilste Strasse der Welt haben wir gesucht und gefunden. 38° Steigung, ziemlich heftig! Wir liessen das Auto unten stehen und nachdem wir die Hälfte raufgewatschelt waren (es regnete) wurden wir zu müde und liessen uns wieder zum Auto spülen.

Jetzt sitzen wir wieder in unserem Backpacker (Elm Lodge), tiptop. Die Küche ist ein wenig klein aber friendly Staff und geiles Internet (man zahlt für MB und nicht für Zeit, geil!)

Morgen gehts Richtung Christchurch, BUHUU... natürlich mit Unterbrüchen. Zuerst für eine Nacht nach Seacliff (letztes Jahr war ich da Paua-Tauchen, war allerdings nicht so erfolgreich).

So, wir hoffen ihr habt den 3. Advent auch gut hinter euch gebracht, wir bekommen hier immer noch nicht besonders viel davon mit. Naja, ein wenig. Gestern haben wir ein paar Geschenke eingepackt, aber ÄTSCH nicht alle bekommen was, hehe.
So, bevor ich hier die zweite A4 Seite zu Ende tippe sagen wir:
schönen gruss und auf wiedersehen!
Andrea & Jonas




Stausee mit Abfluss irgendwo zwischen Omarama und Oamaru



Moeraki Boulders



tanzender Rochen



Baldwin Street, die steilste Strasse der Welt, hier in Dunedin



steiiil






zukünftiges Lammsteak






Boulders



sweeeet



mal ein Lieblingsbild von mir - zur Feier des Tages in Desktop-Auflösung ;o)



Seehund beim schwimmen



Yellow Eyed Penguin mit Chick



Pinguin und Karnickel auf einem Foto :)



unsere Paua-Ausbeute



das glänzende Teil oben beim grünen Stein ist ne Paua



Andrea beim Paua suchen



Pauastrand



Ziviliationsresten

Donnerstag, Dezember 11, 2008

7.12.-10.12.08 Wanaka - Omarama – Mount Cook

Die Fahrt von Te Anau nach Wanaka, speziell nach Queenstown, war wunderschön. An Flüssen und Seen vorbei, zwischen „Schafshügel“ und Kuhweiden hindurch. Sogar sowas wie eine Wüste konnten wir ausmachen (schlechtes, verdorrtes Weideland vermutlich).
In Wanaka angekommen freuten wir über das anhaltend gute Wetter und ich frischte meine Erinnerungen mit dem Kaff auf. Gleich als erstes gingen wir auch ins Kino und reservierten uns für den nächsten Abend Tickets für Quantum of Solace.

Am darauffolgenden Tag durfte ich eine Stunde um Andrea bangen, da sie sich in den Kopf gesetzt hat aus dem Flugzeug zu springen.
UND SIE HATS ÜBERLEBT! Fallschirm sei Dank. Und gefallen hat es ihr auch noch... :)
Nach dem skydiven assen wir ne Portion Fish'n'Chips (yummy) und besuchten das Puzzling World. Den eisernen Lesern dieses Blogs noch aus dem letzten bekannt. Ein Haus voller Illusionen und einem riiiesigen Labyrinth draussen.
Den Nachmittag verbrachte ich hauptsächlich mit dahinsiechen im Bett (krank) und Andrea pflegte mich so gut es ging.

Der nächste Tag war wettertechnisch leider nicht so der bringer, so fiel unsere geplante Wanderung leider ins Wasser. Dafür haben wir 10 Kiwis zu Marmelade verkocht.

Dienstag gings dann auch schon weiter nach Omarama, unser TeAnau für Mt. Cook.
Wetter war, bzw. ist wieder tiptop und so wachten wir dann auch früh auf um uns richtung Alpen durchzuschlagen. Sunrise ist hier übrigens so um 5.00 uhr, zumindest wirds dann langsam hell, wie ist das bei euch in der Schweiz denn so, hä hä HÄ?? :)
Beim losfahren begannen wir uns schon über die aufziehenden Wolken zu beklagen und versandten dementsprechende SMS, nur um uns eine halbe Stunde später unter strahlend blauem Himmel zu befinden. ES WAR SCHÖN! Die Fahrt führt am Lake Pukaki vorbei und hält dutzende von Aussichtspunkten bereit. Da wir euch Schweizer nicht mit langweiligen Alpenpanoramen langweilen möchten, belassen wir es bei wenigen Fotos.
Zu erwähnen noch die Lachsfarmen die es hier in der Gegend so hat. Wir haben uns dann auch gleich ein halbes Kilo Lachs-Filet gekauft (15$, ungehäutet etc gäbs ein ganzes Kilo für das Geld).
War yummy!!

Wie immer gibts die schönsten Fotos übrigens erst Zuhause und nicht im Blog zu sehen, hähä. Nicht das ihr denkt ihr kommt um eine Fotoschau herum ;o)

Vielleicht noch kurz zu unserem Zuhause in Omarama. Wir freuten uns auf eine Schaffarm, aber auf das was uns hier erwartete, waren wir nicht vorbereitet. Wohnen tun wir in einem normalen Haus, das normal eingerichtet ist und auch normal bewohnt wird – wie auf einer Schaffarm halt... Das Haus ist zwar erst siebenjährig, die Inneneinrichtung tendiert wohl so gegen 60-70 Jahren, ebenso wie deren Besitzer Tony. Der übrigens ein ganz netter, wenn auch ein wenig vergesslicher Kerl ist. Er freute sich dann auch mich auf deutsch (spricht er ziemlich gut, hört man hier sowieso häufiger als Englisch, zumindest als Tourist) einzuladen der Lämmerfütterung beizuwohnen. Foto sieht man weiter unten.

Von Omarama gehts morgen weiter nach Kakanui via Oamaru (dort laden wir diesen Bericht online, hier in McKenzie Country gibts kein Internet). Dort erwartet uns ein Backpacker direkt am Meer mit 3km „Privatstrand“. Mal schauen wies da so ausschaut :)

noch ne schöne Woche und liebe Grüsse aus Neuseeland
Andrea & Jonas


hab herausgefunden wie ich auf meinem billiglinuxnetbook im PAINT Fotos zusammensetzen kann. Naja, zuhause siehts dann schoener aus.



Buscot Station, unser Backpackerhostel



Mt. Cook



Kaikoura



Nordinsel Rotorua



zwei Merino-Laemmer, sweeeet



Unser Haus



Von unserem 'Backpacker' aus fotografiert... houw



Mt. Cook und Seeee



Mt. Cook versteckt sich


Die Merino-Schafe von unserem Zimmer aus



ca. 200gm Lachs



Lachsfilet an einer Rahmcurrysauce mit Spinatsalat :)



Queentstowns Haus-See (namen vergessen)



Auf dem Weg nach Wanaka



lake Wanaka



Wanaka





hmmmmm



das Labyrinth im Puzzling World



Weihnachtsdeko in Wanaka


Samstag, Dezember 06, 2008

4.-6.12.2008 Te Anau - Milford Sound

4.12.-6.12.08 Te Anau – Milford Sound

Die Fahrt von Queenstown nach Te Anau war ziemlich feucht. Geregnet hat es wohl nur ein paar kilometer, aber genieselt den halben Weg und Bewölkt wars sowieso. Wunderschön wars trotzdem, die verschiedenen Wolkenschichten waren faszinierend :)

In Tenau taten wir was wohl alle machen die nach Te Anau fahren – den Milford Sound besuchen. Der Milford Sound ist ein 15km langer Fjiord der teil des UNESCO Weltnaturerbe ist.
Die Hänge sind überzogen mit Regenwald (8000mm Regen jährlich) und in den Gewässern tummeln sich Delfine, Seehunde und Pinguine. Gesehen haben wir aber „nur“ die Seals.

Die Wolken wurden auf der Fahrt von Te Anau zum Sound zwar immer dunkler und grösser, aber die 120km sind trotzdem eine Fahrt wert. Die Strecke führt durch alpine Gebiete mit Schnee, Schaffarmen, Blumenüberzogene Felder und kein einziges Dorf liegt am Weg (kann mich nicht einmal mehr an ein Haus erinnern). Der Nachteil – keine Tankstelle. Aber über sowas sollte man sich ja im voraus informieren.

Nach den 120km und zahlreichen Fotostopps kamen wir dann am Milford an. Wohl eine der touristischsten Regionen in Neuseeland (wobei eigentlich alles touristisch ist hier...)
Es warteten auch schon ein gutes dutzend Schiffe auf Passagiere wo wir uns dann auch bald einreihten. Die 1.5 stündige Fahrt war wirklich lohnenswort – lohneswert waren auch die zuvor getätigen Abklärungen. Preisunterschiede von bis zu 150$ sind anscheinend normal... wir haben 60$ für die Fahrt bezahlt, so ziemlich das günstigste Angebot.

Öhm, ja das wars eigentlich schon. Momentan sind wir in Queenstown und machen Pause bevors weiter geht nach Wanaka. Hier waren wir in unserem Lieblingsburger Laden essen (siehe Foto) und sitzen jetzt in unserem Lieblingscafé „Patagonia“ UNBEDINGT vorbeischauen wenn ihr mal in Q-town seid. Geniale Eiscreme mit selbstgebackenen Waffeln. Erinnert an die Chocolaterie in St.Gallen – auch die Preise. Dafür eben auch free Wireless Internet.

So, wir wünschen euch jetzt noch ein schönes Weekend und einen guten Start in die neue Woche!
Andrea & Jonas


Ein FERGBURGER namens BIG AL kostet 16$ und enthält:
-2 Stück Fleisch
- Bacon
- 2 Cheese
- 2 Eier
- rote Beete (aaah, wie sagt man auf CH-Deutsch??)
- Salat
- Tomaten
- rote Zwiebeln
- Sauce
- Aioli



Queenstown



sooooo weit sind wir weg



apropos Wolkenschichten...



diese weite... auf der Strasse... ;)



DAS war wunderschön! seht ihr die Kühe?



ein Bergpapagei namens Kea. eigentlich sehr sehr hübsche Viecher, aber stinkfrech!! Knabbern die Autos an, die Spuren sieht man jetzt an den Gummirändern der Fensterscheiben unseres Autos! Für irgendwas haben wir ja ne all inclusive Versicherung



auf dem Weg



das typische Milford Sound Bild



windy



einer von vielen



NZ fur seal



Das Boot links unten wär dann drei bzw. vierstöckig, so als Grössenvergleich



unser zweiter Schaftrieb



jöööö!!

Mittwoch, Dezember 03, 2008

27.11.08-3.12.08 Motueka – Kaikoura – Christchurch – Fox Glacier – Queenstown

Wie ihr dem Titel entnehmen könnt, sind wir ziemlich herumgekommen seit dem wir das letzte mal etwas geschrieben haben.
Allerdings ist nicht besonders viel passiert. Einerseits liegt das an den enormen Distanzen die wir hinter uns gebracht haben (grob geschätzt ca. 20h im Bus ca. 1200km) anderseits am schlechten Wetter.

Nach Motueka gings gradewegs nach Kaikoura. Dort hatten wir einen Sealswim gebucht, und hofften auf gutes Wetter: UND WIR WURDEN NICHT ENTÄUSCHT!!! Wow... damit hätten wir fast nicht mehr gerechnet! Die Sonne schien und sogar der Wind schien uns hold. Allerdings wurde unsere Freude dann gleich am Sealswim-Office gedämpft. Ob wir bei den Verhältnissen wirklich mitmachen möchten, oder ob wir verzichten wollen. Nööööö, wollten wir nicht.

Und es war geil!
Allerdings eiskalt, vorallem in den ersten paar Minuten. Mit dem Boot fuhren wir um die Peninsula (an einen anderen Spot als ich vor zwei Jahren mitgemacht habe) um an zwei verschiedenen Orten mit den Seehunden zu schwimmen. Diese Spots waren speziell vor den Wellen geschützt, allerdings nicht besonders tief. Sprich wir schwammen teils auf Algen und den Korallenbänken. Sieht man meinen Händen auch an (nicht schlimm). War echt wunderschön in dem klaren Wasser die Tiere zu beobachten. Bzw. sich von den Tieren beobachten zu lassen ;-)

In Kaikoura machten wir nur eine Nacht Aufenthalt, so gings nach dem Seal Swim zuerst was Essen holen und dann ab an den Strand. Um Vier verliessen wir Kaikoura Richtung Christchurch.

Zu Christchurch gibts nicht viel zu sagen, ausser: don't forget your passport!

Die Fahrt zum Fox Glacier zog sich ziemlich in die Länge. Zum Glück hatten wir in Greymouth zwei Stunden Aufenthalt um uns ein wenig die Füsse zu vertretten und günstig im Subway zu essen (4 $ für ein 6inch Brötchen, in der Schweiz kostet das umgerechnet ca. 10 $!!!!!).

Fox war auch relativ unspektakulär – was zu 100% am Wetter lag. Durch die heftigen Regenfälle der letzten Tage, war nämlich auch die einzige Zufahrtsstrasse zum Gletscher gesperrt (für mind. Eine Woche). So verbrachten wir den Tag zum grossen Teil im Bett.
Den Backpacker können wir übrigens nur weiterempfehlen, The Ivory Towers (der einzige BBH in Town). Superhübsches private Cinema, sehr nette Hosts und die Zimmer waren auch tiptop. Es lohnt sich vorallem auch den durchaus zahlreichen Hinweisen des Hosts ein Augenmerk zu schenken. Sein Humor macht auch jede noch so langweilige Aktivitätsbeschreibung interessant.

Nach zwei Nächten hiess es weitere 6h Busfahrt in Angriff zu nehmen. Als der „Bus“ dann auch noch eine halbe Stunde zu spät erschien und wir vom Regen schon wortwörtlich angepisst waren, wollten wir nur noch schnellstmöglich nach Queenstown. Vorallem nach dem Buswechsel bei einer Lachsfarm wurden wir dann auch schnellstmöglich transportiert...

Queenstown... ja wenn man Geld zum wegwerfen hat bestimmt ein tolles Dorf, ansonsten touristischer als Rotorua, und das will was heissen!
Wir liessen es uns trotzdem nicht nehmen und liessen uns von einer Doppelmayr Gondolabahn in einer Schweizer Kabine auf den Hausberg transportieren. Super Aussicht und sogar so was ähnliches wie eine Rodelbahn, nur etwa ein drittel so kurz wie in der Schweiz aber ähnlich teuer.
Und um die armen Touris auch ja den letzten Dollar aus der Tasche zu ziehen werden beim Einsteigen in die Gondel (uuuuh, wie aufregend!!!), beim Sessellift (angst!!) und beim „rodeln“ Fotos geknipst die man dann für teures (12$ pB) Geld kaufen kann. Kiwis...

Morgen schnappen wir dann unser Südinsel-Auto und fahren gleich weiter Richtung Te Anau/Milford Sound. Da gutes Wetter würde uns für einiges entschädigen, mal schauen.

Tjoa, das wars mal wieder.
Schönen Gruss, und auf Wieeederseeeehn (*heul*, haben das Konzert verpasst...)
Andrea & Jonas




hier unsere bisherige Route auf der Südinsel, einfach bis Queenstown via Haast weiterdenken.



So sah die Landschaft für ca. 4h Fahrt aus



Kaikoura's Skyline, fast von unserem Backpacker aus.



Die Gelatos (jaaa, hier schreibt man das so!) sind toll, dies wunderprächtige Exemplar hat mich grade mal 3.50$ gekostet, was aktuell ca. 2.5CHF wären.



Kaikoura



irgendwo bei Arthurs Pass (hier wurden einige Szene aus Narnia teil eins gedreht)



Schweiz?



Das ist toll hier, man kann sich Autonummern kaufern. Wie das genau funtioniert weiss ich nicht. Aber ist toll, mehr von dieser Sorte gibts dann Zuhause (20 hab ich schon abgeknipst).



Falls ihr jemals neuseeländischen Lachs in die Finger bekommt und euch vorstellt das dieser von einem bärtigen, braun gebrannten Mann mit einem Speer aus einem reisenden Fluss gefischt wurde: FALSCH! Hierher kommt das Viech - Lachsfarm beim Haast-Pass.



Schweizer Gondel



Queenstown


Donnerstag, November 27, 2008

22.11.-27.11.08 Marahau / Abel Tasman / Motueka

22.11.08-27.11.08 Marahau-Motueka

ACHTUNG: viel Text und viel Bild

Eine Erlebnisreiche Woche ist fast zu Ende. Fast, weil es morgen Richtung Kaikoura geht wo wir uns bereits für den Seal Swim angemeldet haben. Der Rest des Weekends besteht dann hauptsächlich aus Busfahren und Umsteigen – bis wir dann am Sonntag in Fox Glacier ankommen.

Aber jetzt mal von Anfang an. Nach Picton fuhren wir straight ahead nach Marahau, closest to the Abel Tasman. Von dort aus startet der Abel Tasman Coastal Track, eine 3-5 tägige Wanderung die an der Küste des Parks entlang führt. Willkommen geheissen hat uns vorallem der Nebel und unablässiger Regen. Das blieb auch so als wir am 24. mit einem Aquataxi in die Anchorage Bay fuhren. Aber ich überspringe schon wieder ein paar Ereignisse. Am 23. (Sonntag) machten wir unseren ersten Ausflug in den Park. Leider hat es geregnet und war sehr windig. Als Route haben wir uns dieselbe überlegt, die ich letztes Jahr bereits mit meiner Family gelaufen bin. Von Tonga zu Bark Bay. Allerdings eine Beach weiter, also wirklich von der Tonga bzw. Onetahuti und nicht von der Tonga Quarry welche zwischen Bark und Tonga Bay liegt.
Auf dem Weg dahin fuhren wir natürlich noch bei Tonga Island vorbei, die Insel auf welcher x-dutzend Seehunde um die Gunst der Weibchen buhlen und sich die besten Steine erkämpfen müssen.

Naja, wenigstens wurde uns bewusst weswegen sie hier den Wald auch nicht wie sonst „bush“ sondern „rainforest“ nennen. Wir fühlten uns wie irgendwo im Amazonas mit tropfenden Bäumen, Ferntrees und überspülten Wegen und solche die eigentlich eher Wasserfälle oder Bäche waren.

Ziemlich unmotiviert gingen wir dann den nächsten Tag an, wo eigentlich ein absolutes Highlight unserer Reise auf uns warten sollte. Schon in der ersten Woche buchten wir eine Nacht im Aquapacker. Ein Schiff welches in der Anchorage Bay vor Anker liegt und bis zu 22 Personen unterbringen und verköstigen kann.
Die Fahrt dahin war dann „holprig“. Wir fanden es ein wenig beängstigend wenn man mit einem Boot zwischen zwei Wellen gerät und nur noch Wasser auf allen Seiten und Höhen sieht, nur noch die Bergkuppen 2-3m über unseren Köpfen hinter der Welle... aber wir hatten einen super Taxifahrer (Kapitän oder wie auch immer) der uns sicher, wenn auch ein wenig Nass, zum Aquapacker gebracht hat.

Dort angekommen wurden wir dann auch nett empfangen. Im Laufe des Abends kamen dann noch sechs weitere Frauen dazu – sprich ich und Chris der Kapitän waren die einzigen männlichen Bewohner. Nach dem feinen Barbecue (wiedereinmal zuviel Käse) sassen wir dann noch ein paar Stunden zusammen auf dem Oberdeck (mittlerweile hat sich der Sturm ein wenig beruhigt) und quatschten noch über Gott und die Welt.

Am nächsten Morgen nach dem Aufstehen dann die grosse Überraschung: ES WAR SCHÖNES WETTER!!!!!!! Deswegen liessen wir uns auch schon bald nach dem Frühstück von Chris ans Ufer fahren. Von dort wanderten wir dann gemütlich zur Torrent Bay. Wow, geniales Stück Land echt!! War eine wunderschöne Wanderung, alles Frisch vom Regen, Teils wegstücke abgesackt, weggespült. Da wir die ersten Waren die nach dem Sturm diesen Weg gingen, mussten wir auch den ein oder anderen Baum/Ast aus dem Weg räumen um überhaupt weiter zu kommen.

Nach eine knappen dreiviertelstunde Sonnenbad (Andrea warf sich sogar kurz in die Fluten), wurden wir dann per Aquataxi wieder zurück nach Marahau gebracht.

Am Nächsten Tag gings dann nach Marahau, einmal schlafen und schon waren wir in Motueka.
Hierhier gingen wir nur wegen einem Flyer den mir Andrea unter die Nase hielt: Microflight.
für 155$ mit einem Microflight (googeln) von Motueka bis zum Abel Tasman fliegen. Stellt euch eine Mischung zwischen Motorrad und einem Delta vor. So ungefähr, weiter unten hats für diejenigen mit einem weniger guten Vorstellungsvermögen auch noch ein Foto.
Da ich leider erkältet war hab ich den Flug verschoben. Heute hatte ich zwar Wetterpech, dafür fühlte ich mich fit genug um in die Lüfte getragen zu werden.
Der Flug war echt toll!!! Leider hat eben das Wetter nicht mitgespielt (drei Stunden später wars dann blau und auf der Strecke wolkenfrei, tja Pech) aber genug Fotos konnte ich knipsen. Über 200, neuer Rekord wie mir mitgeteilt wurde, hähä.

So, bis Fox Glacier werden wir jeweils nur eine Nacht haltmachen. Zuerst in Kaikoura, dann Christchurch und dann eben Fox Glacier. Dort möchten wir auch ne kleine Gletscherwanderung machen. Mal schauen ob das klappt. Danach gehts nach Queenstown wo wir unser Auto in Empfang nehmen – vermutlich auch der nächste Ort wo wir Zeit für einen Bericht und die dazugehörige Internetnutzung finden.

Bis dahin wünschen wir euch ein schönes Weekend und gehabt euch wohl :)
liebe Grüsse Andrea & Jonas





Aquapacker vom Aquataxi aus fotografiert



Seehunde auf Tonga Island



Tonga Bay (einige von euch kriegen in den naechsten Wochen wohl ne Karte mit diesem Motiv - aber im Sonnenlicht)



das war dann trotz Regen schoen



Unser Kajuetten-Doppelbett



Regenbogen






Strand in der Anchorage Bay






Anchorage Bay im Gegenlicht



Farnblatt



richtiger Regenwald. Vorne hoert uebrigens nicht de Weg auf oder es hat ne kurve, nein, da liegt ein umgestuerzter Baum...



Bark Bay, ganz unten dann noch von oben



schooooens Wetter






Wie ihr seht kochen wir sogar richtig. In Motueka hats sogar ne richtig richtig gute Bakery.



Sheppards Pie (allerdings mit Beef)



So gings dann ab in die Luft



Das Haus mit den vielen Autos rechts unten ist unser Backpacker THE BARN. Sehr zu empfehlen in Marahau.



Bark Bay



Anchorage Bay, das groesste Schiff unten ist unser Aquapacker



Apple Split Rock bei Kaiterteri

Freitag, November 21, 2008

19.11.08-21.11.08 Wellington-Picton

So, da wären wir also auf der Südinsel, in Picton.

Die 2 Tage in Wellington waren eigentlich ganz schön, mal abgesehen davon, dass uns beim Anblick der Hostel-Küche gleich der Appetit vergangen ist... Unser Auto konnten wir praktischerweise schon einen Tag früher abgeben, da sich die (günstige) Parkplatzsuche in Wellington recht schwierig gestaltet hat. Ausserdem hatte Andrea nach einem Tag Grossstadtverkehr mit Einbahnstrassen etc. schon recht die Nase voll ;-)
Den grössten Teil des Tages verbrachten wir im riiiisigen Te Papa Museum (Eintritt war tatsächlich kostenlos...) Es war spannend, mehr über die multikulturellen Hintergründe Neuseelands zu erfahren. (Von einem Führer mit kubanischem Migrationshintergrund)

Nach einem weiteren Tiefschlag bzgl. des Hostels (geht NIE ins Cambridge Hotel in Wellington!!) mussten wir heute Morgen erfahren, dass der angebliche Shuttle um 7.40 zur Ferry schon um 7 Uhr gefahren wäre. So kamen wir dann schlussendlich mit einem anderen Shuttle um 8 Uhr beim Ferry Terminal an. Ein netter Mitarbeiter der Ferry fragte uns dann, ob wir statt die 10.35 Fähre schon mit der 8.35 Fähre nach Picton fahren wollten, es habe noch Platz und die Tickets könne man ohne Probleme umschreiben. So befanden wir uns dann schon 5 Minuten später auf der Interislander und somit auf dem Weg zur Südinsel. Praktisch, praktisch... ;-)

Ah ja, bis gestern hatten wir traumhaftes Wetter. Heute siehts leider ziemlich duester aus. Aber wir geben die Hoffnung nicht auf, dass wir trotzdem ein paar sonnige Tage im Abel Tasman verbringen koennen.
Und Seal Swim im Abel Tasman ist leider gestrichen *cry* Wird erst im Dezember wieder moeglich sein. Dafuer machen wir evt noch einen Stopp in Kaikoura um das dort nachzuholen.

liebe gruesse
Andronas





Der erste Blick auf die Suedinsel und unsere Ferry.



im Wellingtoner Garden



Nach dem Margot Place hier noch die Marion Street (Wellington)



Wellington von der Terasse des Te Papa



Te Papa National Museum - geniales Teil.



Immer noch Te Papa, sie haben eine Bush-Wanderung nachgestellt mit echten Felsen und einer typischen Haengebruecke.



folgender Satz ist weder rassistisch noch sonstwie gemeint sondern einfach ein Ergebnis der bruetenden Sonne ueber Wellington. Jegliche Haftung wird abgelehnt!
Ein Eingeborener in seiner natuerlichen Umgebung



Was das gibt wissen vermutlich nur wenige von euch. Falls ich mein Netbook wieder ganz Nachhause nehmen kann gibts dann mal was zu sehen, hehe.



Aussichtspunkt von der Picton-Wanderung die Doro, Gable und ich letztes Mal gemacht haben



sooooo einen Himmel hatten wir gestern Abend